Pairi Daiza begrüßt Anfang Juni drei Tiere aus Deutschland

Löffelhund aus dem Zoo Magdeburg

 

Belgien: Anfang Juni wird Pairi Daiza drei Tiere aus Deutschland begrüßen: Manik, einen jungen Bärenkuskus, der 2024 im Tierpark Berlin geboren wurde, sowie eine Säbelantilope und einen Löffelhund aus dem Zoo Magdeburg.

Mit diesen Ankünften kehren Arten nach Pairi Daiza zurück, die bereits früher Teil der zoologischen Sammlung des Parks waren. Ihre Ankunft stärkt das fortlaufende Engagement des Gartens für den Schutz seltener und bemerkenswerter Arten sowie für die Zusammenarbeit zwischen europäischen zoologischen Einrichtungen.

Manik, ein seltener Bärenkuskus aus dem Tierpark Berlin

Manik ist ein junger Bärenkuskus, eine seltene Beuteltierart, die ausschließlich auf der indonesischen Insel Sulawesi und den vorgelagerten Inseln vorkommt. Er wurde 2024 im Tierpark Berlin geboren und ist ein wichtiger Erfolg für die europäische Population dieser noch wenig bekannten Art.

Bärenkuskuse sind in zoologischen Einrichtungen eine Seltenheit. Über ihre Biologie und ihr Fortpflanzungsverhalten ist bislang noch vergleichsweise wenig bekannt. Deshalb ist jede Geburt und jeder Austausch zwischen erfahrenen zoologischen Teams besonders wertvoll für den Schutz und das Management dieser Art.

In ihrem natürlichen Lebensraum sind Bärenkuskuse durch die Zerstörung der Wälder sowie durch illegale Jagd bedroht, obwohl sie in Indonesien gesetzlich geschützt sind. Da es sich um eine endemische Art handelt, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommt, reagieren Bärenkuskuse besonders empfindlich auf Veränderungen ihres Lebensraums.

Wie bei allen Beuteltieren kommen die Jungtiere in einem sehr frühen Entwicklungsstadium zur Welt und wachsen zunächst im mütterlichen Beutel weiter heran. In den ersten Lebensmonaten bleiben sie in engem Körperkontakt mit der Mutter und beginnen erst nach und nach, ihre Umgebung zu erkunden.

Bärenkuskuse ernähren sich überwiegend von jungen Blättern. Da diese Nahrung vergleichsweise energiearm ist, bewegen sie sich langsam und ruhig und verbringen einen großen Teil des Tages ruhend oder schlafend. Im Gegensatz zu vielen anderen kletternden Beuteltieren sind Bärenkuskuse keine strikten Einzelgänger; sie leben häufig paarweise oder in kleinen Gruppen.

Eine Säbelantilope und ein Löffelhund aus dem Zoo Magdeburg.

Neben Manik wird Pairi Daiza auch eine Säbelantilope und einen Löffelhund begrüßen. Beide Arten werden damit erneut in der zoologischen Sammlung des Parks vertreten sein.

Die Säbelantilope ist eine auffällige Antilopenart trockener Lebensräume und gut an ihren langen, gebogenen Hörnern zu erkennen. Der Löffelhund, ein kleiner afrikanischer Wildhund, ist für seine auffallend großen Ohren bekannt, mit denen er Insekten und andere kleine Beutetiere besonders gut wahrnehmen kann.

Gemeinsam ermöglichen diese drei Neuzugänge den Besucherinnen und Besuchern, Arten mit sehr unterschiedlichen Lebensweisen, Lebensräumen und Schutzgeschichten wiederzuentdecken.

Ankunft und Sichtbarkeit für Besucher

Manik wird derzeit auf seinen Transport vorbereitet und befindet sich bereits hinter den Kulissen des Tierparks Berlin. Aus diesem Grund ist er dort nicht mehr für Besucherinnen und Besucher sichtbar, und ein neues Foto-Shooting vor seiner Abreise ist derzeit nicht möglich.

Weitere Informationen zum genauen Ankunftsdatum, zur Eingewöhnungsphase und dazu, ab wann die Tiere in Pairi Daiza zu sehen sein werden, werden zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt.

 

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Über Pairi Daiza

The Garden of the Worlds

Ein Ziel für einen Tagesausflug oder einen längeren Aufenthalt.Jährlich besuchen fast 2,9Millionen Menschen Pairi Daiza. Auf 80 Hektar Fläche stellt Pairi Daiza die Schönheit verschiedener Landschaften nach und spiegelt die Spiritualität verschiedener Völker wider.  

Seine Unterkünfte mit Blick auf Eisbären, Walrosse, Pinguine und Sibirische Tiger wurden 2022 mit dem Titel „Bestes neues Hotelkonzept“ für Belgien und die Niederlande ausgezeichnet. Zudem verlieh ihm das deutsche Magazin Parkscout die Auszeichnung „Europe’s Best Zoo“ mit über 7.500 Tiere aus 800 Arten, darunter ein Große Panda und 17 Elefanten. Hinzu kommen Tausende von Pflanzen und seltenen Steinen sowie authentische Gebäude und Kunsthandwerke.

Die Kombination aus authentischer Architektur, Tier- und Pflanzenwelt versetzt die Besucher nach China, Indonesien, Benin, Togo, in die Antarktis, nach Australien, Nordeuropa, Japan oder Kanada. Diese Welten wurden unter Berücksichtigung der traditionellen Künste und Handwerke dieser Regionen und Kulturen nachgebildet.

Pairi Daiza ist ein engagiertes Unternehmen, das aktiv zum Schutz und zur Erhaltung der Arten beiträgt. Auch außerhalb seiner Mauern setzt sich die Pairi Daiza Foundation intensiv für bedrohte Arten und ihre Lebensräume ein. Seit 2018 hat sich Pairi Daiza das Ziel gesetzt, bis 2034 zu 100 % umweltfreundlich zu sein.

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